Jazz auf V-Disc

Veranstaltungszeiten

23.01.2019, 19:00 -

Veranstaltungsort

KHG
Nautilusweg 11

Veranstalter

Katholische Hochschulgemeinde (KHG)

Untertitel

Amerikanische Musik im Zeichen des Gewerkschaftsstreiks der 40er Jahre

Kurzfassung

Während des Generalstreiks der amerikanischen Musikergewerkschaft von 1943/1944 war V-Disc die einzige amerikanische Schallplattenmarke, die neue Lieder aufgenommen und veröffentlicht hat. Der Hauptgrund für die Entwicklung von V-Disc - „V“ steht für „Victory“ - war die moralische Unterstützung der amerikanischen Soldaten in Übersee mit zeitgenössischer amerikanischer Musik. V-Disc widmete sich allen Musiksparten, egal ob Klassik, Jazz, Tanzmusik, Pop, Marschmusik oder Weihnachtsliedern. Nach dem Ende des Streiks wurden fast alle originalen Aufnahmemaster sowie ein Großteil der ausgelieferten V Discs vernichtet. Der Besitz von V-Discs war in den USA bis in die Siebziger Jahre bei Strafe verboten. Die relativ wenigen Platten, die überlebt haben, sind heutzutage gesuchte Sammlerstücke. Im ca. 90-minütigen Abend wird Robert Lachowitz, Techniker bei der WDW-Filmproduktion, ausschließlich Jazz spielen - jene Musikrichtung, die typisch für V-Disc ist.

Vortragende(r)

N.N.

Kontakt

KHG [ Email: khg@aau.at ]