Rajmund Pajer: Ich war I 69186 in Mauthausen

Veranstaltungszeiten

05.05.2010, 19:30 -

Veranstaltungsort

Veranstaltungssaal
Musil-Institut, Bahnhofstraße 50, 1. Stock

Veranstalter

Robert Musil-Institut für Literaturforschung - Kärntner Literaturarchiv
in Zusammenarbeit mit Mauthausen Komitee Kärnten Koroska

Untertitel

Zum Jahrestag der Befreiung am 8. Mai 1945

Kurzfassung

Rajmund Pajer 1930 in Triest geboren, slowenischer Abstammung, als Jugendlicher von Partisanen für den NS-Widerstand zwangsrekrutiert. Er wurde bei einer Kampfhandlung verletzt und von deutschen Truppen gefangen genommen. Als Häftling führte ihn sein Leidensweg in die Zentralgefängnisse von Ljubljana und Begunje und von dort ins KZ Mauthausen. Er überlebte zwei Außenlager, Kagenfurt/Lendorf und St. Aegyd am Neuwalde, und wurde am 5. Mai 1945 in Mauthausen befreit. Rajmund Pajer ist Zeitzeuge und letzter Überlebender des Mauthausen-Außenlagers Klagenfurt-Lendorf. In seinem Buch berichtet er in Briefform von den Stationen seines Weges von Triest nach Mauthausen – in der Sprache des Betroffenen; manchmal ‚unterhaltsam‘, manchmal nüchtern, spannend und sachlich, ohne Hass und ohne Anklage. „Nicht viele Menschen wissen von den kleinen Details des täglichen Lebens und Sterbens in diesem Lager und darüber, wie sich Menschen unter solchen Bedingungen benehmen und wie sie agieren. Es sind nicht mehr viele von uns übrig, um davon zu erzählen.“ (Rajmund Pajer über das Mauthausen-System) Einführung: Peter Gstettner und Christian Rabl, Herausgeber Lesung: Rajmund Pajer und Peter Raab (Übersetzung) Zum Jahrestag der Befreiung am 8. Mai 1945

Informationen

weitere Informationen unter: http://www.uni-klu.ac.at/musil/inhalt/289.htm

Vortragende(r)

Rajmund Pajer, Peter Raab, Peter Gstettner, Christian Rabl

Kontakt

Edith Himmelbauer [ Email: musil-institut@uni-klu.ac.at ]

Kostenpflichtig!

Eintritt frei