191.105 (20W) Forschungswerkstatt für qualitativ-empirische Projekte

Wintersemester 2020/21

Anmeldefrist abgelaufen.

Erster Termin der LV
12.10.2020 12:00 - 15:00 , N.1.12 On Campus
Nächster Termin:
07.12.2020 12:00 - 15:00 , N.1.12 On Campus

Überblick

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie können kurzfristige Änderungen bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen (z.B. Absage von Präsenz-Lehreveranstaltungen und Umstellung auf Online-Prüfungen) erforderlich sein.

Weitere Informationen zum Lehrbetrieb vor Ort finden Sie unter: https://www.aau.at/corona.
Lehrende/r
LV-Titel englisch
Research Workshop on qualitative empirical studies
LV-Art
Seminar (prüfungsimmanente LV )
LV-Modell
Onlinelehrveranstaltung
Semesterstunde/n
2.0
ECTS-Anrechnungspunkte
4.0
Anmeldungen
3 (15 max.)
Organisationseinheit
Unterrichtssprache
Deutsch
LV-Beginn
12.10.2020
eLearning
zum Moodle-Kurs

Zeit und Ort

Beachten Sie bitte, dass sich aufgrund von COVID-19-Maßnahmen die derzeit angezeigten Termine noch ändern können.
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LV-Beschreibung

Intendierte Lernergebnisse

Gegenstand dieser Forschungswerkstatt sind qualitativ-empirische Forschungsvorhaben (Dissertationen und Habilitationen), insbesondere in den Bereichen von Bildung und Lernen, Inklusionsforschung, inter-/transkulturellen Theorien und Praktiken, Alltagspraktiken und Lebenswelten, gesellschaftlichem Wandel, Kommunikation und Digitalisierung, Zusammenleben, Sprache, Generationen und Lebensphasen.

Folgende Lernergebnisse sind intendiert:

  • Argumentative Verteidigung von gewählten theoretischen Zugängen und forschungsmethodologischen Ansätzen (in Vorbereitung der Materialsitzungen),
  • Aufbereitung und Vorstellung von qualitativ-empirischen Daten aus den eigenen Forschungsvorhaben,
  • Einübung von Auswertungs- und Interpretationsprozessen in qualitativ-empirischen Forschungsvorhaben durch gemeinschaftliche Datenlektüre und Dateninterpretation in Form von gemeinsamen Materialsitzungen,
  • Erweiterung von forschungsmethodologischen und forschungsmethodischen Kenntnissen und Fertigkeiten (im Vergleich unterschiedlicher qualitativ-empirischer Zugänge und Methoden),
  • Unterstützung bei der Datenauswertung in qualitativ-empirischen Forschungsprozessen (Arbeit am entstehenden Material und prozessbegleitende Klärung theoretischer und forschungsmethodologischer Bezüge).

Lehrmethodik inkl. Einsatz von eLearning-Tools

Hauptinhalt der Lehrveranstaltung sind Materialsitzungen, basierend auf Daten aus qualitativ-empirischen Forschungsprojekten der Teilnehmenden. Im Fokus stehen qualitativ-empirische Datenerhebungs- und insbesondere Datenauswertungsprozesse sowie Varianten der Ergebnis­darstellung.

Inhalt/e

Gegenstand dieser Forschungswerkstatt sind qualitativ-empirische Forschungsvorhaben (insbes. Dissertationen, aber auch Habilitationen), insbesondere in den Bereichen von Bildung und Lernen, Inklusionsforschung, inter-/transkulturellen Theorien und Praktiken, Alltagspraktiken und Lebenswelten, gesellschaftlichem Wandel, Kommunikation und Digitalisierung, Zusammen­leben, Sprache, Generationen und Lebensphasen.

 Hinführende Inhalte sind Vorstellung und Diskussion der für die jeweilige Forschungsarbeit zentralen Begrifflichkeiten und Theoriediskurse sowie des Forschungsstandes. Im Fokus der Lehrveranstaltung stehen die im Zuge der jeweils eigenen Forschungsprozesse erhobenen qualitativ-empirischen Daten. Hauptinhalte der Forschungswerkstatt sind gemeinschaftliche Lektüre, Bearbeitung und Diskussion qualitativ-empirischer Daten. Diese Materialsitzungen erlauben eine gemeinschaftliche Form der Datenlektüre und Dateninterpretation, die im Sinne der intersubjektiven Absicherung von Auswertungs- und Interpretationsprozessen qualitativ-empirischer Vorhaben von zentraler Bedeutung ist. Zusätzlich werden Varianten der Ergebnisdarstellung erörtert. Ergänzend werden, im Sinne einer fortgeschrittenen Methodenausbildung, forschungsmethodologische Zugänge und forschungsmethodische Verfahren vorgestellt und – teilweise auch vergleichend – diskutiert; auch die Bearbeitung forschungspraktischer Fragen ist möglich.


Zum Entstehungshintergrund dieses Lehrveranstaltungsangebotes:

Die vorliegende Lehrveranstaltung geht auf eine selbstorganisierte Forschungswerkstatt von MitarbeiterInnen auf Qualifizierungsstellen und promovierenden ProjektmitarbeiterInnen des Instituts für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung zurück. Der Wunsch der beteiligten KollegInnen war es, diese Arbeitsform in eine stärker formalisierte Veranstaltung überzuleiten, die eine Anerkennung als Studienleistung im Doktoratsstudium ermöglicht. Daher wurde, auf Wunsch von und in Abstimmung mit dieser Gruppe, diese Lehrveranstaltung konzipiert.

Erwartete Vorkenntnisse

TeilnehmerInnen arbeiten an Dissertationsprojekten oder Habilitationsvorhaben in den Bereichen von Bildung und Lernen, Inklusionsforschung, inter-/transkulturellen Theorien und Praktiken, Alltagspraktiken und Lebenswelten, gesellschaftlichem Wandel, Kommunikation und Digitalisierung, Zusammen­leben, Sprache, Generationen und Lebensphasen.

Literatur

Fachliteratur steht nicht im Zentrum dieser Lehrveranstaltung. Jedoch wird anlassbezogen von der LV-Leiterin und/oder den Teilnehmenden selbst auf forschungsmethodologische und forschungsmethodische Quellen hingewiesen.

Prüfungsinformationen

Prüfungsmethode/n

TeilnehmerInnen können sich in Form einer Materialsitzung inkl. deren hauptverantwortlicher Gestaltung in die LV einbringen. TeilnehmerInnen sollen sich an diesen Materialsitzungen in Form von Rückfragen und Diskussionsbeiträgen beteiligen. 

Prüfungsinhalt/e

  • Input in Form von argumentativer Verteidigung des gewählten theoretischen Zugangs und des forschungsmethodologischen Ansatzes des eigenen Forschungsvorhabens, gegebenenfalls Input in Hinblick auf gewählte Datenauswertungsmethode(n),
  • Vorbereitung einer Materialsitzung basierend auf dem jeweils eigenen Forschungsvorhaben,
  • Beteiligung an den Materialsitzungen aller Teilnehmenden in Form von Rückfragen und Diskussionsbeiträgen.

Beurteilungskriterien/-maßstäbe

Alle Teilnehmenden tragen zum Gelingen dieser Lehrveranstaltung durch Beteiligung in der oben beschriebenen Form bei.

Beurteilungsschema

mit/ohne Erfolg teilgenommen Benotungsschema

Position im Curriculum

  • Doktoratsstudium Doktoratsstudium der Philosophie (SKZ: 500, Version: 18W.1)
    • Fach: Studienleistungen gem. § 3 Abs. 2a des Curriculums (Pflichtfach)
      • Studienleistungen gem. § 3 Abs. 2a des Curriculums ( 0.0h XX / 32.0 ECTS)
        • 191.105 Forschungswerkstatt für qualitativ-empirische Projekte (2.0h SE / 4.0 ECTS)
  • Doktoratsstudium Doktoratsstudium der Philosophie (SKZ: 500, Version: 12W.4)
    • Fach: Studienleistungen gem. § 3 Abs. 2a des Curriculums (Pflichtfach)
      • Studienleistungen gem. § 3 Abs. 2a des Curriculums ( 16.0h XX / 32.0 ECTS)
        • 191.105 Forschungswerkstatt für qualitativ-empirische Projekte (2.0h SE / 4.0 ECTS)
  • Doktoratsstudium Doktoratsstudium der Philosophie (SKZ: 792, Version: 12W.4)
    • Fach: Studienleistungen gem. § 3 Abs. 2a des Curriculums (Pflichtfach)
      • Studienleistungen gem. § 3 Abs. 2a des Curriculums ( 16.0h XX / 32.0 ECTS)
        • 191.105 Forschungswerkstatt für qualitativ-empirische Projekte (2.0h SE / 4.0 ECTS)

Gleichwertige Lehrveranstaltungen im Sinne der Prüfungsantrittszählung

Diese Lehrveranstaltung ist keiner Kette zugeordnet