560.033 (19W) Interkulturelle Kompetenz in der Praxis als Schlüssel zu einer offenen Gesellschaft

Wintersemester 2019/20

Ende der Anmeldefrist
08.01.2020 23:59

Erster Termin der LV
15.01.2020 13:00 - 20:00 , V.1.04
Nächster Termin:
16.01.2020 10:00 - 18:00 , Z.1.09

Überblick

Lehrende/r
LV-Titel englisch
Intercultural Comptence in Practice as the Key to an Open Society
LV-Art
Kurs (prüfungsimmanente LV )
Semesterstunde/n
3.0
ECTS-Anrechungspunkte
6.0
Anmeldungen
29 (35 max.)
Organisationseinheit
Unterrichtssprache
Deutsch
LV-Beginn
15.01.2020
Seniorstudium Liberale
Ja

LV-Beschreibung

Intendierte Lernergebnisse

Die Studierenden sind nach erfolgreicher Absolvierung der LV in der Lage:


> das Verfahren der Interaktiven Konflikttransformation (IKT) allgemein anzuwenden sowie die Komplexität interkultureller Konfliktkonstellationen zu Erkennen und als Ressource für einen kreativen Umgang mit kultureller Diversität und weltanschaulichen Differenzen zu verstehen;


> Konkrete „Lösungsvorschläge“ bzw. Transformationsstrategien für Konflikte mittels dem Verfahren der Interaktiven Konflikttransformation zu entwickeln;


> Die einheits- und sinnstiftende Dimension von Kultur an der Schnittstelle von Subjekt (Akteur) und Gesellschaft (Sozialstruktur) in ihrer Tragweite als Hindernis und Ressource für interkulturelle Konfliktfelder zu verstehen;


> kulturelle Faktoren und ihre Verzahnung mit politischen, (sozio-)ökonomischen, religiösen und ethnischen Gegebenheiten entsprechend wahrzunehmen und kreative Handlungsoptionen für einen gewinnenden Umgang mit Diversität und Differenz daraus abzuleiten.

Lehrmethodik

> Inputs zu Methoden von Konfliktbearbeitung mit (inter-)kultureller Dimension, Umgang mit Diversität und Differenz (als praxeologische Grundlage für die Paararbeitsphasen);

> Intensive Arbeitsphasen an selbstgewählten Fallbeispielen in wechselnden Paarkonstellationen mit steter Konsultationsmöglichkeit der LV-Leiter*innen;

> Regelmäßige Reflexionen im Plenum zu den in den Paararbeitsphasen aufkommenden Fragestellungen und Herausforderungen;

> Reflexion des persönlichen Umgangs mit Konflikten durch die Auseinandersetzung mit (unbewusst) wiederkehrenden Konfliktbearbeitungsstrategien, bzw. "Konfliktumgangsstilen" sowie „Identitätskonstruktionen“ und deren Relevanz für das Feld interkultureller Konfliktbearbeitung (in Einzel- und Paararbeit sowie in Kleingruppen).

Inhalt/e

Im Vordergrund der LV steht die Vermittlung des vorrangig zur Bearbeitung interkultureller Konflikte entwickelten Verfahrens der Interaktiven Konflikttransformation und dessen Anwendung auf selbstgewählte Fallbeispiele der Studierenden. Da die gewählten Fallbeispiele den Lebenswelten der Studierenden entspringen, entwickeln diese alltagstaugliche Kompetenzen im Bereich interkultureller Kommunikation und Konfliktbearbeitung für einen kreativen und gewinnenden Umgang mit Diversität. Wesentlich dabei ist, sowohl den Begriff des Konflikts, als auch jenen der Diversität von ihrem Stigma als „Krise“ zu befreien, welches sich immer noch darin zeigt, dass man von beidem glaubt, es „managen“ oder gewissermaßen „regeln“ zu müssen. Die LV fokussiert darauf, sowohl Konflikt, als auch Diversität als Chance für positive Veränderung (Transformation) zu verstehen; umso mehr, wenn diese Komponenten in interkulturellen Konflikten zusammenspielen. Insofern ist das Ziel der LV, die Studierenden mit Tools für interkulturelle Kompetenz auszustatten und auf diesem Wege einen Beitrag für die Etablierung einer offenen Gesellschaft zu leisten.

Im Mittelpunkt dieses interdisziplinären Lehr-Projekts steht daher die Idee, Studierende nicht nur theoretisch mit Methoden für einen kreativen Umgang mit interkulturellen Konflikten, kultureller Diversität und weltanschaulichen Differenzen vertraut zu machen, sondern sie dabei zu unterstützen, sich selbständig – durch praktische Anwendung – entsprechende Kompetenzen anzueignen. In diesem Sinne werden die Studierenden  – unter steter Anleitung und Supervision durch die LV-Leiter*innen – sowohl in einem selbstgewählten Konflikt mit interkultureller Dimension in Richtung Konflikttransformation „gecoacht“, als auch dabei unterstützt sich selbst als „Konfliktcoach“ zu üben. Dadurch entwickeln die Studierenden praxistaugliche Kompetenzen im Bereich des Umgangs mit Diversität.

Erwartete Vorkenntnisse

Keine

Literatur

Literaturhinweise werden über Moodle an die Studierenden bekannt gegeben

Prüfungsinformationen

Beurteilungsschema

Note/Grade Benotungsschema

Position im Curriculum

  • Bachelorstudium Angewandte Kulturwissenschaft (SKZ: 642, Version: 09W.3)
    • Fach: Gebundene Wahlfächer (Wahlfach)
      • Modul: Wahlfachmodul Interkulturelle Kommunikation
        • Wahlfachmodul Interkulturelle Kommunikation ( 6.0h XX / 12.0 ECTS)
          • 560.033 Interkulturelle Kompetenz in der Praxis als Schlüssel zu einer offenen Gesellschaft (3.0h KS / 6.0 ECTS)
  • Bachelorstudium Angewandte Kulturwissenschaft (SKZ: 642, Version: 09W.3)
    • Fach: Gebundene Wahlfächer (Wahlfach)
      • Modul: Wahlfachmodul Friedensforschung
        • Wahlfachmodul Friedensforschung ( 6.0h XX / 12.0 ECTS)
          • 560.033 Interkulturelle Kompetenz in der Praxis als Schlüssel zu einer offenen Gesellschaft (3.0h KS / 6.0 ECTS)
  • Besonderer Studienbereich Besonderer Studienbereich Friedensstudien (SKZ: 900, Version: 05S)
    • Fach: Kernbereich I - Friedensforschung (Pflichtfach)
      • Grundlagen der Friedensforschung ( 2.0h / 4.0 ECTS)
        • 560.033 Interkulturelle Kompetenz in der Praxis als Schlüssel zu einer offenen Gesellschaft (3.0h KS / 6.0 ECTS)
  • Bachelorstudium Erziehungs- und Bildungswissenschaft (SKZ: 645, Version: 17W.2)
    • Fach: Freie Wahlfächer (Freifach)
      • Freie Wahlfächer ( 0.0h XX / 18.0 ECTS)
        • 560.033 Interkulturelle Kompetenz in der Praxis als Schlüssel zu einer offenen Gesellschaft (3.0h KS / 6.0 ECTS)
          Absolvierung im 2., 3., 4., 5., 6. Semester empfohlen
  • Bachelorstudium Erziehungs- und Bildungswissenschaft (SKZ: 645, Version: 13W.2)
    • Fach: Freie Wahlfächer (Freifach)
      • Freie Wahlfächer ( 0.0h XX / 18.0 ECTS)
        • 560.033 Interkulturelle Kompetenz in der Praxis als Schlüssel zu einer offenen Gesellschaft (3.0h KS / 6.0 ECTS)
  • Masterstudium Schulpädagogik (SKZ: 545, Version: 09W.3)
    • Fach: Freie Wahlfächer (Freifach)
      • Freie Wahlfächer ( 0.0h XX / 12.0 ECTS)
        • 560.033 Interkulturelle Kompetenz in der Praxis als Schlüssel zu einer offenen Gesellschaft (3.0h KS / 6.0 ECTS)
  • Masterstudium Erwachsenen- und Berufsbildung (SKZ: 847, Version: 09W.3)
    • Fach: Freie Wahlfächer (Freifach)
      • Freie Wahlfächer ( 0.0h XX / 12.0 ECTS)
        • 560.033 Interkulturelle Kompetenz in der Praxis als Schlüssel zu einer offenen Gesellschaft (3.0h KS / 6.0 ECTS)
          Absolvierung im 1., 2., 3., 4. Semester empfohlen
  • Masterstudium Sozial- und Integrationspädagogik (SKZ: 846, Version: 09W.3)
    • Fach: Freie Wahlfächer (Freifach)
      • Freie Wahlfächer ( 0.0h XX / 12.0 ECTS)
        • 560.033 Interkulturelle Kompetenz in der Praxis als Schlüssel zu einer offenen Gesellschaft (3.0h KS / 6.0 ECTS)
  • Erweiterungscurriculum Transdisziplinäre Friedensstudien (Version: 16W.1)
    • Fach: Transdisziplinäre Friedensstudien (Pflichtfach)
      • Spezialisierung I wechselnde Schwerpunkte ( 0.0h VO,PS,SE, / 4.0 ECTS)
        • 560.033 Interkulturelle Kompetenz in der Praxis als Schlüssel zu einer offenen Gesellschaft (3.0h KS / 6.0 ECTS)
  • Erweiterungsstudium (UG §54a) Inter-/transkulturelle Kompetenzen (EWS) (SKZ: 007, Version: 19W.1)
    • Fach: Perspektiven auf Inter-/transkulturelle Kompetenzen (Pflichtfach)
      • 1.2 Modelle und Zugänge für inter-/transkulturelle Kompetenzen ( 0.0h VO, VC, KS, VP, PS, VS, SE / 4.0 ECTS)
        • 560.033 Interkulturelle Kompetenz in der Praxis als Schlüssel zu einer offenen Gesellschaft (3.0h KS / 6.0 ECTS)

Gleichwertige Lehrveranstaltungen im Sinne der Prüfungsantrittszählung

Diese Lehrveranstaltung ist keiner Kette zugeordnet