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Titel: Toleranz als Privileg der Macht
Untertitel:
Kurzfassung:

Entgegen der weitverbreiteten Annahme, dass Toleranz eine Frage der Begegnung auf Augenhöhe sei, entgegen dem guten Ton, dass es sich dabei um eine von Vernunft geleitete Übereinkunft des nicht Übereinkommens zwischen unvereinbaren Standpunkten darstelle, entgegen der der Behauptung, Toleranz sei per definitionem neutral und nicht parteilich, und entgegen der Anrufung, dass sie, weil in ihrem Selbstverständnis gewaltfrei, als zivilisatorische Leistung eine jedenfalls anzustrebende Haltung und Praxis sei: Die gegenwärtig viel beschworene Rede von Toleranz im Kontext von Pluralität und Demokratie ist mitunter nicht Teil einer Lösung für changierend benannte gesellschaftliche Herausforderungen, sondern Teil eines Problems, das diese Herausforderungen noch verschärfen kann: Die Kulturalisierung des Politischen unter der Voraussetzung einer Depolitisierung des Kulturellen.

Schlagworte:
Publikationstyp: Beitrag in Sammelwerk (Autorenschaft)
Art der Veröffentlichung Printversion
Erschienen in: Wie weit geht Toleranz? Wie weit geht Europa?
Wie weit geht Toleranz? Wie weit geht Europa?
zur Publikation
 ( Löcker Verlag; H. Niederle )
Erscheinungsdatum: 01.06.2016
Titel der Serie: edition pen
Bandnummer: 42
Erstveröffentlichung: Ja
Seite: S. 77 - 107

Identifikatoren

ISBN:
  • 978-3-85409-677-1
ISSN: -
DOI: -
AC-Nummer: -
Homepage:
Open Access
  • Kein Open-Access

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Sachgebiete
  • 506006 - Friedensforschung
  • 506013 - Politische Theorie
Forschungscluster Kein Forschungscluster ausgewählt
Peer Reviewed
  • Nein
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  • Science to Public (Qualitätsindikator: n.a.)
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