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Verantwortliche Entwicklung - Ressourcenorientierung
Beschreibung:

Nachhaltige Gesundheitsförderung zur Verbesserung der Arbeits- und Lernqualität im Setting Hochschule „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ (Albert Einstein) Dieses Zitat, gerade durch das unerklärliche plötzliche Bienensterben in den USA hoch aktuell, zeigt deutlich wie sehr alles Leben in einem System zu sehen ist, in dem alles miteinander vernetzt ist. Selbstverständlich gehören hierzu auch das frühere ‚Leben‘, das in Böden und Gestein verdichtet ist, sowie die klimatischen Bedingungen, die Leben ermöglichen oder verhindern. Wenn dieser Gedanke zu Ende gedacht wird, ist keine Gesundheit und keine Gesundheitsförderung ohne Berücksichtigung der Umweltressourcen und den Umgang mit diesen möglich. Eine Initiative zu nachhaltiger Entwicklung muss, um handlungsrelevant zu werden, immer auch die Bereiche der Ökonomie und der Gesellschaft und ihrer Politik mitdenken, die per se nicht unbedingt ökologische Nachhaltigkeit in ihrer Systemlogik berücksichtigen. Hochschulen als höchste Bildungseinrichtungen, an denen Wissen generiert und weiter gegeben wird, haben eine gesellschaftliche Verantwortung. Sie sind die Einrichtungen, an denen Reflexion in Forschung und Lehre ihren Platz hat und die sich den gesellschaftlichen Problemen jenseits des Lebensalltages stellen können und müssen, und die Ergebnisse in die Bewältigung der Herausforderungen einfließen lassen sollen. Um glaubwürdig zu sein, ist es wichtig, dass sie sich selbst lernende Organisationen sehen und dass an ihnen gelebt wird, was sie ‚predigen‘. Gesundheitsfördernde Hochschulen sind daher sowohl der Gesundheit der in ihnen arbeitenden und lernenden Menschen, als auch dem verantwortlichen Umgang mit allen Ressourcen verpflichtet. Dies geht am besten, indem die verschiedenen Initiativen, wie Nachhaltige Universität, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Gesundheitsförderung sowie auch Vereinbarkeit von Familie und Hochschule kooperieren, um Synergien zu nutzen und nicht eine Vielzahl verschiedenster Kommissionen eingerichtet werden. Ansatzpunkt kann und soll an der einzelnen Hochschule das sein, was schon gut läuft (Ressourcenansatz), also z.B. Initiativen im Rahmen der COPERNICUS Alliance, BNE, BGF oder das Familienaudit. Sinnvoll ist, eine Zusammenführung der jeweils engagierten Personen in den bislang separaten Initiativen und die Verdeutlichung der Zusammenhänge, um darauf aufbauend gemeinsame Ziele und Maßnahmen zu entwickeln. Ein Weg dahin kann folgendermaßen aussehen – muss von jeder Hochschule für sich adaptiert werden: Ziel Die österreichischen Hochschulen nehmen bei ihrer Arbeit (Forschung, Lehre und Organisation) darauf bedacht, dass die Human-, Sozial- und Umweltressourcen achtsam genutzt bzw. gefördert werden.

Schlagworte: Gesundheitsförderung, Nachhaltigkeit, Ressourcen, Hochschule
Kurztitel: n.a.
Zeitraum: 01.10.2012 - 30.09.2016
Kontakt-Email: gunhild.sagmeister@aau.at
Homepage: http://www.gesundheitsfördernde-hochschulen.at

MitarbeiterInnen

MitarbeiterInnen Funktion Zeitraum
Lisa Magler (intern)
  • Koordinator/in
  • 01.10.2012 - 31.07.2015
Gunhild Sagmeister (intern)
  • 01.10.2012 - 15.07.2014
Waltraud Sawczak (intern)
  • 16.07.2014 - 30.09.2016

Kategorisierung

Projekttyp Forschungsförderung (auf Antrag oder Ausschreibung)
Förderungstyp §27
Forschungstyp
  • Sonstige Forschung
  • Angewandte Forschung
Sachgebiete
  • 3030 - Gesundheitswissenschaften
Forschungscluster
  • Nachhaltigkeit
Genderrelevanz Genderrelevanz nicht ausgewählt
Projektfokus
  • Science to Science (Qualitätsindikator: n.a.)
Klassifikationsraster der zugeordneten Organisationseinheiten:
Arbeitsgruppen Keine Arbeitsgruppe ausgewählt

Finanzierung

Kooperationen

Keine Kooperationspartner ausgewählt